Die absurde Lieblingsausrede unserer Zeit?
- „Wenn … dann.“
- „Wenn die anderen zuerst anfangen, dann …“
- „Wenn mir jemand das Vertrauen ausspricht, dann …“
- „Wenn mich mal jemand offiziell fragt, dann …“
Spoiler: Viele Projekte scheitern nicht an fehlendem Geld. Nicht an fehlendem Know-how.
Viele gute Vorhaben scheitern an der Illusion, dass wir erst eine Erlaubnis brauchen.
Tatsache aber ist: Wir alle haben bereits die Erlaubnis.
- Die Erlaubnis, aufzustehen und ein Missstand mutig zu verändern.
- Die Erlaubnis, uns ein Herz zu fassen und loszulegen – auch wenn wir uns verletzlich machen.
- Die Erlaubnis, einen Unterschied zu machen. Für uns selbst. Und für andere.
Wir haben die Wahl: Beobachterrolle oder Gestalterrolle.
Gestalterrolle heißt: Handlungsspielräume eigenaktiv ausfüllen.
Gestalterrolle heißt, sich zu fragen: Bin ich mutig genug, loszugehen, ohne dass mich ständig jemand anschiebt? Bin ich bereit, die Kosten und Risiken zu tragen, die damit verbunden sind?
Der Schlüsselbegriff: Mut zur Selbstermächtigung.
Wer sich Eigenmacht abspricht, bleibt ohn-mächtiger Spielball der Umstände.
Diese Erkenntnis ist unbequem, weil sie uns die Verantwortung für unser Denken und Handeln zurückgibt.
Was mir eine Herzensangelegenheit ist, die ich auch immer wieder in meinen Veröffentlichungen wie auch in meinem Vortrag für die Führungsnachwuchskräfte der Raiffeisen Schweiz betont habe:
Gestalter zu sein, heißt, als Person, als Individuum sichtbar zu werden. Das ist Erwachsensein. Etwas, das wir hierzulande durchaus öfter gebrauchen könnten.
Frag nicht, was deine Kollegen, dein Chef, dein Unternehmen oder dein Umfeld für dich tun können.
Mach. Es. Selbst.
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