Die härteste Führungslektion, die mir keiner beigebracht hat:
Nicht alle müssen mitkommen!
Darüber habe ich in meinem Vortrag im Rahmen des Leadership Retreats der Alba gesprochen.
Wer etwas vorantreibt, das mit den alten Konventionen bricht, bekommt Gegenwind. Immer.
Und zwar nicht von den Lautesten, sondern von denen, die im Verborgenen vom Status quo leben. Die, die verlieren würden, wenn sich etwas ändert. Das Beharrungsvermögen dieser Menschen ist zäh. Manchmal so zäh, dass sie lieber untergehen, als sich bewegen.
Und hier kommt der Punkt, an dem viele scheitern: Sie verausgaben sich, um die Bremser ins Boot zu holen.
Sie reden.
Erklären.
Werben.
Bis sie feststellen: Sie sind alt geworden, frustriert – und haben kaum etwas bewegt.
Meine Erfahrung: Vergiss deine Gegner!
Investiere stattdessen deine Energie in die, die an deine Sache glauben.
Die mitziehen.
Die selbst etwas riskieren.
Schaffe eine Streitmacht aus Verbündeten!
Und dann: Pflege diese Beziehungen wie einen Schatz. Denn auch sie bekommen Gegenwind. Auch sie zweifeln mal. Auch sie brauchen deinen Rückhalt.
Der größte Irrtum in Veränderungsprozessen?
Zu glauben, dass Verbündete bleiben, nur weil sie einmal eingestiegen sind. Verbündete sind kein Selbstläufer. Sie sind der Motor deiner Bewegung.
Veränderung gewinnt nicht, weil Gegner überzeugt werden. Sondern weil die Verbündeten so stark sind, dass Gegner bedeutungslos werden.
Die Frage, die ich den versammelten Führungskräften aus Deutschland und Polen gestellt habe: Wer sind deine drei wichtigsten Mitstreiter – und wissen sie es?
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